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Fotos: Jörn Vanselow

Wandel(n) 


Interval°10, Oberhausen Museumbahnsteig, Juli 2019


Auf einer viertägigen Recherche basiert diese einstündige Performance bei der mehr und mehr Blüten und Äste den Performer bei seinem stetigen pendeln zwischen Beginn und Ende des Bahnsteigs verhüllen. Der Zug- und Personenverkehr auf den anderen Gleisen bildete das Terrain und die vorhandene Fauna das Material mit dem ein sinnliches Bild den industriellen und alltäglichen Reisecharakter des Ortes ergänzt. Die augenscheinliche Präsenz des Themas der organischen Ressourcen und die Rolle des vermeintlich starken Menschen, der die Umwelt prägt, werden aufgegriffen und verhandelt. 

 

CONSTANTIN LEONHARD

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bearb.publikum

Fotos: Simon Baucks

halb träumend / halb wachend 


Durational Performance, Ludwig Forum Aachen, 2019


Eine Improvisation mit hyperrealem Material, das sich sukzessive im Raum ausbreitet. Nach und nach fällt die Barriere zwischen Performer und Publikum. Subtil werden Fragen des Besitzes, der Macht und gesellschaftlicher Verhaltensweisen in den Raum projiziert.

 

Bash

 

Köln, Galerie Koppelmann / Cityleaks Festival 2017

 

Die Annäherung an das Piano erfolgt vorsichtig und fragil. Langsam erweitert sich das Repertoire von einem Schrei zu vielen. Das Spiel am Piano wird ekstatisch, wie die Samples selbst. Absurde Komik und befremdliches Grauen werden auf eine völlig neue Art verschmolzen. Durch geloopte eingespielte Beats ergibt sich der Rhythmus auf den nun einfache Gesten zu einer Choreografie verschmelzen, die dem ganzen Treiben die Krone aufsetzt.

Fotos: Julia Schmitz

Joying 1

 

Kollektiv ZOO / Performance / Extra Kurs Event /

Fitness Unlimited / im Rahmen der Residenzen im Realen, Tanzhaus NRW 2018

 

Joying 1 ist eine Performance im Gewand eines Fitnesskurses. Sie setzt den ökonomisierten Bewegungen im Fitnessstudio die Freiheit des Tobens entgegen. Das Thema der sechswöchigen Residenz, "Self-Care", spiegelt sich zusätzlich in choreografierten Selbstsorge Praxen der Performer, die den Betrachter dazu anregen über Formen des Bewusstseins des eigenen Körpers nachzudenken.

Advanced Clapping

 

Bochum, Zeche 1, Abschlussarbeit Szenische Forschung 2017

 

Advanced Clapping baut auf den Spielprinzipien von Clapping for Beginners auf und treibt die Suche nach den Grenzen innerhalb des mehrstündigen Spiels weitergehend voran. Das Publikum wird vor Fragen gestellt, die es selbst bewirkt. Der Ausgang dieses Abends ist offen für Eskalation oder Frieden - die Performer*innen bereit für beide Varianten. 

 

Fotos: Robin Junicke

Clapping for Beginners

 

Performance / Spiel

Cheers for Fears Festival 2015

Zeitzeugfestival 2015

Showcase Szenische Forschung 2016

Freies Werkstatt Theater Köln 2016

 

Clapping for Beginners ist ein Spiel von zwei Regisseuren, zwei Performern und dem Publikum, das die Bühnenkonstellation permanent verändern kann. Aus einfachen Prinzipien seichter Partizipation entwickelt sich ein dynamisches Spiel, dessen Natur von Performern und Publikum gemeinsam stetig neu erschaffen wird. Über die Spieldauer bilden sich Allianzen zwischen Zuschauern oder Performern, die im nächsten Moment wieder untergraben werden können.

Fotos: Thomas Reul

Ohne unsere Hilfe wäre ihre Lage möglicherweise aussichtslos


Performance

Festakt Szenische Forschung / Doz. Jörg Laue 2014

Cheers For Fears Festival 2015

Orangerie Köln 2016


eine Performance  die die rhetorischen Mittel politischer Reden durch körperlichen Aktionen erfahrbar macht. Der Schlagabtausch von Gregor Gysi und Thomas Oppermann zum Thema „Waffenlieferungen an Kurden“ (2014) wird von einem Wortgefecht zu einer realen Auseinandersetzung zweier Körper. Die Performer stellen sich Fallen, unterbrechen sich, widerlegen einander. Ihrer Argumentationslinie räumlich folgend, verwenden die Performer das Plenarprotokoll als Partitur, wobei sie durch besonders schlagkräftige Stilmittel aus der Fassung gebracht werden.


Selfie_Selfie


Performance / 2-Kanal Videoprojektion

Burg Ehrenbreitstein, Koblenz 2016

KHM Rundgang 2017

ORGANHAUS, Chongqing (CHN) 2017

Zeitzeut Festival 2017


Das körperliche Gedächtnis soll die Grundlage sein für ein Rollen durch den öffentlichen Raum als menschliche Kugel, als erweiterter Körper und als Vorstufe zum Cyborg. Die Arme sind verlängert mit Selfiesticks. Während sich ein Weg durch Außen- und Innenräume gebahnt wird, geht der Blick stets in die Kamera des mobilen Endgerätes, dass mit Selfie-Sticks jede Bewegung aufzeichnet. Die Akteure sind in einem körperlichen Verhältnis verbunden, bleiben jedoch geistig getrennt. Der eigene Drang zur Selbstdarstellung, zur alleinigen digitalen Erhöhung im Parallelflug mit körperlicher Nähe. Dieses Missverhältnis symbolisiert gesellschaftliche Vorgänge und kondensiert sie innerhalb einer live-Performance.


Fotos: Nils Timm

Construction support


Performance / Videoinstallation

NOW & NEXT Tanzhaus NRW 2016